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'Tween Frames

2D-Animation
4 Min., Farbe, Ton

2004

 
Einzelne Stills aus ' 'Tween Frames'
 
Der Eindruck von Bewegung entsteht im menschlichen Auge — ob bei Film, Video oder Animation — durch den linearen Ablauf von 12-30 Bildern in der Sekunde. Jedes Frame ist dabei das weiterführende Bild des Vorhergegangenen.

In "'Tween Frames" werden immer mehr Frames ausgelassen – aber nicht etwa direkt mit anderen ausgetauscht, sondern durch einen "Shape Tween" ersetzt. Dabei wird mittels mathematischen, computergenerierten Berechnungen aus dem einen Objekt (Frame A) das andere (Frame B) erstellt. Oft ist diese Transformation eine "animationstechnisch" sehr naheliegende – aber eben eine andere als der natürliche Bewegungsablauf gewesen wäre. Das Ergebnis ist ein verblüffender visueller Eindruck im Zwischenbereich von vertrautem Bewegungsablauf und nicht festzumachender Andersartigkeit im dynamischen Aufbau. Schlussendlich werden auch einzelne Framegruppen der konstruierten Animation miteinander ausgetauscht und zeitlich versetzt.
 
 

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